Arbeitsrecht

Nach der Auslandstätigkeit

Arbeitsrechtliche Fragen nach Ihrer Auslandstätigkeit.

Was passiert nach der Auslandstätigkeit? Waren die Konditionen der Rückkehr vertragsrechtlich verankert? Gibt es hier noch offene Fragen bei der Wiederaufnahme der alten Arbeitsstelle? Werden die Gehälter angepasst?

Gibt es rechtliche Grundlagen für eine angemessene Reintegration nach der Auslandstätigkeit? Ist eine angemessene Reintegration und Wiedereingliederungshilfe auch nach der Rückkehr vom Mitarbeiter oder dem Unternehmen juristisch einforderbar?

Nach einer Auslandstätigkeit werten laut einer internationalen Umfrage von Pricewaterhouse Coopers und der Cranfield University aus dem Jahr 2005 drei Viertel der Mitarbeiter ihre Wiedereingliederung nach der Auslandstätigkeit als mangelhaft. Jeder vierte Angestellte verabschiedet sich innerhalb eines Jahres nach der Auslandstätigkeit von seinem Unternehmen.

Der Grund dafür sei, dass nur ein Viertel der entsandten Mitarbeiter eine Rückkehrklausel im Vertrag hat. Laut der FAZ (Artikel vom 7. Sept. 2010, Online-Ausgabe) ergab eine Untersuchung der Fachhochschule Wiesbaden aus dem Jahr 2004, dass um die 71 Prozent aller befragten Expats ihre Firma innerhalb eines Jahres nach der Auslandstätigkeit verlassen haben. Um die 50 % der Befragten sagten, dass die Auswirkungen auf das "familiäre und soziale Umfeld" und die berufliche "Integration und Reintegration" das größte Problem der Rückkehr nach der Auslandstätigkeit gewesen waren.

Auch für die Unternehmen entstehen hier große Schäden, denn sie verlieren so nach der Auslandstätigkeit ihre qualifiziertesten Mitarbeiter.

Unsere Professional Partner für Arbeitsrecht beraten Sie hier gerne nach der Auslandstätigkeit von Mitarbeitern, damit eine gute Reintegration des Expat am alten Arbeitsort stattfinden kann. Es sollte sowohl der Unternehmer als auch der Expatriate über alle Rechte und Pflichten, die aus der Auslandstätigkeit resultieren, informiert sein.

Beratung zum Arbeitsvertrag im Ausland

Unser Professional Partner, die Kanzlei Goebel & Hirsch beraten Sie insbesondere über folgende Themen:

  • Bedingungen des Auslandseinsatzes nach dem bestehenden Arbeitsvertrag
  • Änderung und/ Ergänzung des bestehenden Arbeitsvertrages in Bezug auf den Auslandseinsatz
  • Konkrete Stellenbeschreibung, Einsatzdauer und Einsatzort
  • Vertragliche Abreden zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber über Bedingungen vor Aufnahme des Auslandseinsatzes ( z.B. "look and see-Trip")
  • Vergütungsabreden, Übernahme von "Nebenkosten", Reisekosten
  • Arbeitsbedingungen im Ausland vor Ort
  • Vereinbarungen über Familienzusammenführung
  • Konditionen für die Rückkehr des Mitarbeiters nach Ende des Auslandseinsatzes

Insbesondere unterstützen Goebel & Hirsch Unternehmen zum Thema:
Fürsorgepflichten bei Auslandseinsätzen, insbesondere in Krisengebieten.

Soweit gewünscht richten wir für Sie arbeitsrechtliche Seminare / Mitarbeiterschulungen zum Thema "Mitarbeiter im Ausland" aus.

Im Einzelfall führen unsere Professional für Sie vor, während oder nach einem Auslandseinsatz auch die Verhandlungen, insbesondere dann, wenn diese nicht so reibungslos verlaufen, wie von den Parteien erwartet.

Aufgrund der langjährigen Prozesserfahrung stehen Ihnen unsere Professional Partner auch im Falle der gerichtlichen Auseinandersetzung zur Seite.

Ihr Partner für dieses Thema
Gerne berät Sie:
Rainer Elsmann
(Koordinator MIA PP)
T +49 (0)2247 9194 941